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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Westharz e.V. findest du hier .
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Am 22.03.2025 trafen sich die Einheiten der Wasserrettungsgruppe des Landkreises Göttingen der DLRG Ortsverband Eichsfeld e.V. und die DLRG Ortsgruppe Westharz e.V. im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Seeburg zum anberaumten Ausbildungstag. Auch einige Kameraden der Feuerwehr Seeburg nutzten die Gelegenheit dem Ausbildungstag beizuwohnen. Aber vor der Praxis stand noch etwas Theorie auf dem Lehrplan, hinsichtlich des Einsatzes und des Verbaus von Sandsäcken im Rahmen des Hochwasserschutzes.
Anschließend wurden die Einsatzfahrzeuge zum ca. 3km entfernten Bereitstellungsraum verlegt. Dieser befand sich an eine Furt des Baches Aue in der Feldmark zwischen den Gemeinden Seeburg und Ebergötzen. Nachdem der Füllplatz beim bereits mit Sand bereitstehenden Anhänger eingerichtet wurde, galt es die Theorie in die Praxis umzusetzen. Die ersten 70 Sandsäcke wurden innerhalb von 12 Minuten gefüllt, verschnürt und fachgerecht auf einer Europalette verstaut. Hier wurde jedem sehr schnell klar, warum der Einsatz von Sandsäcken sehr personalintensiv und kräftezehrend ist und dies nicht nur graue Theorie war. Bei bestem sommerlichen Wetter wurden letztendlich 4to Sand in 300 Sandsäcke gefüllt. Kurz vor der wohlverdienten Mittagspause, galt es die Sandsäcke in einer Menschenkette zum eigentlichen Ort des geschehens zu transportieren.
Frisch gestärkt, wurden die Sandsäcke systematisch zu einem Sandsackwall im Bach Aue durch die Strömungsretter verlegt. Der einst knöcheltiefe Bach staute sich sehr schnell bis auf Hüfthöhe an. Da es nicht Ziel war den Bach vollständig aufzustauen, konnte das Wasser über eine Ablaufrinne entsprechend abfließen. Sehr schnell zeigte sich hier wie extrem schnell die Fließgeschwindigkeit dieses kleinen Baches angestiegen ist. Auf der Seite der verbauten Sandsäcke, konnte verzeichnet werden, dass kein Wasser mehr hindurch kam und der Sandsackwall dem Wasserdruck standhielt. Auch das Begehen durch die Einsatzkräfte dieses soliden Bauwerks war kein Problem.
Nach getaner Arbeit und vieler neuer Erkenntnisse, galt es nun den Sandsackwall zurückzubauen und jeden einzelnen Sandsack wieder auf dem bereitstehenden Anhänger zu entleeren. Dies war dann doch der etwas unschönere Teil für diesen Tag.
Alles in allem war dies ein sehr gelungerner Ausbildungstag, der nicht nur dazu diente mit dem "Kumpel Sandsack" sich vertraut zu machen, sondern auch die Zusammenarbeit der Einheiten zu festigen und den Umgang der eigenen PSA schulte.
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